Elektrische Energie wird immer wichtiger und ohne kann man sich ein Leben heute überhaupt gar nicht mehr vorstellen. Aber die Erzeugung von Energie ist selbst heutzutage noch immer problematisch. Es gibt immer mehr innovative Ideen wie man Solarkraft, Windkraft und sogar die Kraft des Meeres zur Gewinnung nutzt.
Doch wie sieht es im Bereich der Mikroelektronik aus? Auch portable Geräte wie Handys und Digitalkameras brauchen Energie, die bisher noch in Batterien, besser gesagt in Akkumulatoren gespeichert werden. Die Brennstoffzelle gibt es auch noch, wird aber bisher kaum im täglichen Gebrauch eingesetzt.
Wie wir alle wissen, funktioniert unser Gehirn und vor allem unsere Muskeln ebenfalls mit elektrischer Energie und Impulsen. Wenn wir uns bewegen, erzeugen wir auch eine Energie. Aber diese für technische Geräte zu benutzen war bisher nicht sinnvoll möglich. Auch immer wieder das Beispiel des Hamsters, der im Rad läuft, um eine Glühbirne oder gar ein Fernsehgerät zum Laufen zu kriegen existiert in unseren Vorstellungen.
Die Nanotechnologie liefert uns laut der American Chemical Society allerdings eine Möglichkeit, um genau eben diese biomechanische Energie umzuwandeln. Zwar ist diese Menge noch sehr gering im Bereich von ca. 0,1-0,15V, aber die Forschung ist da noch ganz am Anfang.