Archiv für die Kategorie „Markus Zeller’s Training“

Studio Stories

Donnerstag, 19. Januar 2012

Als ich die Fibo 2010 besucht habe, war mir eines klar: So geht das nicht weiter und muss wieder trainieren. Die durchtrainierten Muskelpakete und die hübschen Frauen anzusehen war Anreiz genug.

In meiner Nähe gibt es leider nur ein Studio. Eigentlich hätte ich mich ja schon viel eher anmelden wollen, habe aber gezögert, weil die auf  ihren Flyern mit “garantiert keine Bodybuilder” und “Muskelshirts verboten” geworben haben. Das war für mich eine absolute Abschreckung. Weil ich kein Auto habe und auch nicht stundenlang mit öffentlichen Verkehrsmitteln meine Zeit verschwenden will, habe ich mich dazu entschlossen einfach mal hinzugehen und mir die Bude von Innen anzusehen.

Viele Geräte, großer Kursraum – also das Übliche – und dann letztlich gibt es doch eine kleine, aber ausreichende Ecke für Männer mit Hanteln und Trainingsbänken. Also genau das Richtige für mich, denn ich war noch nie ein Freund des Maschinentrainings. Die Öffnungszeiten sind auch passabel.

Seitdem gebe ich also Gas und trainiere nach dem PITT-Force-Prinzip mit etwa drei Trainingseinheiten pro Woche. Nun reicht mir das nicht mehr aus und trainiere seit drei Wochen täglich. Das will ich zunächst auch erst einmal beibehalten – mit gelegentlichem Ruhetag – je nach Biofeedback.

Man hört immer wieder das eine oder andere Gespräch mit und von einigen lustigen Erlebnissen werde ich demnächst bloggen. Ich freue mich schon jetzt über die Kommentare oder auch von euren Geschichten zu hören.

Die nächste Fibo für 2012 findet Mitte April statt. Vielleicht sieht man sich dort.

Nach 65 Tagen geht es weiter

Mittwoch, 21. Januar 2009

Nach 65 Tagen der trainingsfaulen Pause habe ich mich durch zahlreiche Youtube-Videos wieder motiviert zum Training zu gehen. Man muss wirklich seinen inneren Schweinehund überwinden, alleine schon um die Trainingstasche zu packen.

Wenn man einmal nachgelassen hat, dann ist der Anfang echt schwer. Vor allem, wenn ich mich daran erinnere, wie ich zu den guten alten Zeiten während meiner Ausbildung fünf bis sechs Mal pro Woche hart trainiert habe.

Mittlerweile sind meine Prioritäten wie Arbeit, Familie und Freunde ganz anders verteilt. Früher stand Training an oberster Stelle. Aber wenn ich ehrlich bin, hat nur die Faulheit gesiegt und es gibt immer eine passende Ausrede für alles.

Jedenfalls habe ich mich einfach spontan dazu entschieden, als mich beim Sitzen meine wenn auch nur kleinen Speckröllchen gestört haben.

Diese Einheit bestand aus Zugturm, Latziehen und Kurzhantelrudern für den Rücken, anschliessend Bankdrücken und fliegende mit Kurzhanteln für die Brust. Zum Ende der Einheit noch etwas Bauchtraining.

Da ich nach ziemlich genau einer Stunde damit durch war und auch nicht gleich übertreiben wollte, habe ich mich noch für das Laufband entschieden, um ein paar überflüssige Kalorien zu verbrennen. Auch da habe ich eine Stunde ausgehalten und fast acht Kilometer hinter mich gebracht. Nach dreißig Minuten wollte ich eigentlich schon aufgeben, aber der Geist war doch stärker und ich habe durchgehalten. Nach fünzig Minuten kam die zweite kritische Phase, die ich auch noch passiert habe.

Heute sitze ich hier mit erschöpften Beinen und schlappen Armen aber fühle mich wohl.

Mal schauen, ob die Motivation jetzt endlich mal anhält.

Katzenjammer

Sonntag, 16. November 2008

Die lange Pause wurde zur richtigen Strafe, denn nach meiner ersten Einheit hatte ich tierischen Muskelkater in den Beinen und Waden, so dass ich kaum laufen konnte. Bei der Brust war es nicht ganz so schlimm, obwohl sich das Recken und Strecken auch nicht zum Vergnügen verhielt.

Nach vier Tagen war auch diese Quälerei vorbei. Eigentlich wollte ich ja am Donnerstag schon wieder zum Training, aber ich wollte mich lieber noch etwas ausruhen, bevor ich mich noch verletze.

Das war eine gute Entscheidung, denn bei der zweiten Einheit konnte ich wirklich gut trainieren. Die Kondition war nicht schlecht und ich musste deswegen keine Übung abbrechen.

Diesmal war Rücken mit Hypterextensions, Rudern am Zug und Latziehen mit immer enger werdendem Griff angesagt. Oh je, ich habe so viel an Kraft verloren, aber dafür eine gute Erschöpfung erreicht. Danach habe ich mich ans Nackendrücken und Schulterheben gemacht. Zum Schluss noch enges Bankdrücken und Pull downs am Kabelzug für die Trizeps.

Das war ein tolles Training und jetzt weiss ich auch wieder was mir die ganze Zeit gefehlt hat. Wenn ich doch nur ein Studio viel näher zu meiner Wohnung hätte, wäre es noch viel besser.

Alles neu

Sonntag, 9. November 2008

Heute war ich zum ersten mal seit dem Umbau wieder beim Training. Das ist jetzt vier Monate her, dass ich zum letzten mal eine Hantel angefasst habe.

Schon an der Tür kam die erste Überraschung, denn der Türkartenleser war neu – und alles andere auch! Alle Geräte sind ausgetauscht worden und es sind viele neue dabei, die ich zuvor noch nie gesehen habe.

Die Aufteilung des Studios ist nun wirklich spitzenmässig! Die Maschinen stehen zwar nun enger beisammen, dafür sind aber wesentlich mehr vorhanden. Am meisten freut mich, dass Sie im Bereich der freien Gewichte zugelegt haben.

Nachdem ich mich einigermassen umgesehen habe und mit Kniebeugen anfangen wollte habe ich bemerkt, dass diese schönen Metallgewichte durch dieses Gummizeugs ersetzt wurden. Das macht zwar weniger Krach, aber irgendwie fand ich das so schön nostalgisch. Wo sind denn die 20 kg Scheiben? Es gibt gar keine! Nur noch 15er.

Mein Training war so geplant, dass ich Kniebeugen, Hakenschmid, Beinbeuger, Waden, Bankdrücken, Butterfly und Hammercurls machen wollte. Allerdings musste ich nach Butterfly aufhören, da mein Kreislauf nicht mehr wollte.

Pausen mit länger als drei Wochen sind für mich tödlich, danach ist die Kondition immer für zwei bis drei Einheiten völlig im Keller.

Jedenfalls will ich versuchen einen 2-Tage-Split regelmässig Sonntags und Mittwochs durchzuhalten. Hoffentlich kommen mir nicht wieder tausend Dinge dazwischen – vor allem Faulheit.

Tag 1: Beine, Brust, Bizeps
Tag 2: Rücken, Schulter, Trizeps

Zwangspause wegen Umbau

Montag, 30. Juni 2008

Mein Studio McFit macht zur Zeit Umbauarbeiten.

Noch weiss ich gar nicht, ob ich mich darüber freuen soll oder nicht, denn so habe ich jetzt eine ganze Woche Zwangspause, da das Studio währenddessen komplett geschlossen ist. Nächsten Montag soll alles fertig sein.

Da bin ich echt mal gespannt, was alles so toll und neu sein wird. Vielleicht sind ja endlich mal die Duschen sauber und funktionsfähig.

Vielleicht mache ich zu Hause mal ein paar Liegestütze (: oder auch nicht :).

Kniebeugen töten

Montag, 23. Juni 2008

Wie immer habe ich mit Bankdrücken begonnen und dachte mir, dass ich mal etwas mehr drauflege. Als ich das Gewicht rausheben wollte, war mir das einfach zu schwer und habe wieder zwei Scheiben runtergenommen. Dafür gelangen mir mehr Wiederholungen als beim letzten mal und konnte die Intensität noch raufschrauben.

Ich weiss nicht warum, aber irgendwie war mir einfach mal wieder nach Kniebeugen, statt Beinstrecker und Beinbeuger an der Maschine. Kann natürlich damit zusammenhängen, dass ich beim letzten Mal einen persönlichen Bestrekord gebrochen habe und einfach meine Leistung weiter steigen wollte.

Nach kurzem Nachdenken kam die Sehnsucht nach einem Splittraining. Damals hatte ich einen Splitplan, mit dem ich extrem gut gefahren bin und ebenfalls kontinuierlich Fortschritte erzielt habe. Mein Merksatz war unner: Beine, Brust Bizeps und dann Rücken, Schultern, Trizeps. Das jeweils an zwei Trainingstagen.

Also habe ich Kniebeugen mit fünf Sätzen zu je zehn Wiederholungen gemacht. Danach war ich gut am Keuchen und konnte kaum noch laufen. Selbst vier Tage später hatte ich noch Muskelkater – und zwar einen von der ganz üblen Sorte. Erstaunlich wieviele Muselfasern in den Beinen stecken.

Nachdem ich dann fast gestorben bin habe ich noch Langhantel-Bizepscurls gemacht. Auch das hat mal wieder reingeknallt. Da werde ich wohl eine grössere Pause bis zur nächsten Einheit brauchen.

Rekord!

Montag, 16. Juni 2008

Beim Bankdrücken habe ich diese Pseudo-Erschöpfung im ersten Satz nicht wie in der letzten Trainingseinheit verspürt. Mit sogar zehn Kilogramm obendrauf habe ich wieder einen grossen Fortschritt erreicht, aber das Beste kommt noch:

Ja! Ein neuer persönlicher Bestrekord beim Beinstrecker. Zweiundzwanzig Wiederholungen mit einhundert Kilogramm und Pausen nach dem PITT-Prinzip. Genial, ein Bestrekord nach so langer Zeit und vor allem so langer Pause. Jetzt macht das Training noch mehr als doppelt so viel Spass!

So ein genialer Erfolg motiviert doch ungemein, und endlich komme ich wieder an etwas höhere Gewichte ran, so dass ich schon fast wieder auf dem alten Stand vor diesem einen Jahr Pause angelangt bin.

Beim Bizepstraining wollte ich unbedingt wieder mit der Langhantelstange trainieren und auch das hat sich bezahlt gemacht. Mehr Gewicht und mehr Wiederholungen, was will man also? Es ist unglaublich, dass alles so schnell geht.

Ich kann mich immer wieder nur beim Torsten bedanken, der mich auf PITT nicht nur durch seinen Blog, sondern auch durch nette Gespräche gebracht hat!

 

Nur noch zwei Scheiben

Donnerstag, 12. Juni 2008

Der Muskelkater der letzten Einheit hat erstaunlicherweise ziemlich lange angehalten, so dass ich mich entschlossen habe erst dann wieder zum Training zu gehen, wenn er komplett weg ist. Schon eigenartig, dass es mal total schnell geht und manchmal lange dauert.

Als ich nun mit dem Bankdrücken begonnen habe, dachte ich gleich nach dem ersten Satz, dass ich deutlich an Kraft verloren habe, denn irgendwie vielen mir diese ersten Wiederholungen total schwer. Nach einer kurzen Verschnaufpause habe dann aber doch mit dem gleichen Gewicht weitergemacht. Eigenartigerweise lief das nun recht gut, so dass ich noch mehrere Sätze mit circa drei bis fünf Wiederholungen machen konnte. Anscheinend war die Brustmuskulatur noch nicht warm genug.

Als nächste Übung ging ich dann zum Beinstrecker, den ich mittlerweile nur noch in Form von PITT-Sätzen durchführe. Auch dort lässt der Kraftzuwachs einfach nicht nach oder ich habe eben noch nicht mein Maximalgewicht erreicht. Nur noch zwei Scheiben und dann ist die einhundert Kilogramm-Marke erreicht!

Dann ist allerdings Ende mit der Nautilus-Maschine, weil mehr Scheiben eben nicht da sind. Aber ich kann ja immer noch Hantelscheiben an die Maschine hängen. Trotzdem muss ich das erst einmal schaffen. In der nächsten Einheit werde ich wissen, ob es klappt.

Am Ende des Trainings habe ich statt Kurzhanteln für die abschliessenden Bizepscurls seit langem mal wieder eine Langhantelstange genommen. Ein tolles Gefühl! Schnelle Erschöpfung bei relativ hohem Widerstand. Allerdings hat meine Kondition mich etwas im Stich gelassen. Das ist bei dieser Intensitität aber auch kein Wunder.

Voller Euphorie kann ich die nächste Trainingseinheit gar nicht abwarten, denn mit großer Freude bin ich schon jetzt auf das nächste Bein- und Bizepztraining gespannt.

Eine Woche ohne

Montag, 9. Juni 2008

Jetzt war ich eine ganze Woche nicht beim Training, weil ich noch andere wichtige Dinge zu erledigen hatte. OK, faule Ausrede und zählt nicht wirklich, aber ist halt so :)

Die Pause war aber doch ziemlich erholsam, denn ganz überraschend habe ich beim Bankdrücken und allen anderen Übungen mehr Gewicht verwenden können.

Allerdings habe ich den Beinbeuger und das Schulterdrücken weggelassen, weil ich subjektiv viel zu lange für den Rest gebraucht habe und innerhalb von sechzig Minuten fertigwerden wollte.

Noch vier Minuten vor der magischen Stundengrenze war ich fertig – und das im wahrsten Sinne des Wortes. Bei den Bizepscurls war meine Leistung schnell am Ende und mir wurde fast schwindelig. Aber da war ich ja auch schon so gut wie am Ziel. Noch schnell die Waden trainiert und ab unter die Dusche.

Auf die Sekunde fertig

Mittwoch, 28. Mai 2008

Heute habe ich es tatsächlich geschafft, auf die Sekunde genau mit dem Training fertig zu werden. Nach exakt sechzig Minuten habe ich die Hanteln abgelegt und gleichzeitig hat der Countdown-Timer meiner Armbanduhr Alarm geschlagen. Danach war ich aber so ausser Atem, dass mir fast schwarz vor Augen wurde.

Eigentlich wollte ich noch Waden machen, aber in Anbetracht dessen, dass ich lieber wach als im Koma bin, habe ich das mal sein gelassen. Die Unterbeinballons haben sowieso noch leichten Muskelkater von der letzten Verausgabung.

Bankdrücken war super. Endlich habe ich wieder eine Steigerung erreicht. So langsam wird meine verhasste Übung doch zum Lustspiel.

Trotz wieder einem Scheibchen mehr konnte ich beim Beinstrecker erneut dreißig Wiederholungen hinlegen. Nach den ersten fünf habe ich schon gedacht, dass ich keine zehn sauber hinbekommen würde, also habe ich mich zu mehr Konzentration gezwungen. Es ist schon erstaunlich, was der Kopf beim Training ausmacht.

Bei meiner heutigen letzten Übung, den Bizepscurls mit Kurzhanteln, war ich nicht ganz so stark wie beim letzten Mal. Also habe ich einfach reduziert und eisern weitergemacht. Der Pump war klasse und die Massebewegung ist ja nicht alles. Hauptsache die Intensität und das Gefühl hart gearbeitet zu haben ist vorhanden.