Archiv für die Kategorie „Wissenschaft“

Tödliches Übergewicht

Montag, 5. Oktober 2009

Immer wieder ist das Thema “Übergewicht” ein Streitthema. Die einen sagen, es ist ungesund und wiederum andere behaupten, dass sie sich auch mit starkem Übergewicht wohl und gesund fühlen.

Laut einem Bericht auf Medizinauskunft.de ist Übergewicht nicht nur gefährlich, sondern auch tödlich. Das Krebs- und Sterberisiko steigt mit jedem überflüssigen Kilo. Eigentlich ist das nichts sensationell Neues, aber über Jahre hinweg belegt.

BMI

Ab wann man zu viel Gewicht hat, soll einem der BMI-Wert sagen. BMI steht für BodyMassIndex und berechnet sich sich aus dem Körpergewicht in kg durch die Körpergröße in m zum Quadrat (siehe Formel).

Bei einem BMI größer als 24 leidet man an Übergewicht. Sollte er größer als 30 sein spricht man sogar von Fettsucht. Das ist quasi schon Alarmzustand und man sollte unbedingt einen Arzt aufsuchen, um seine Ernährung professionell und gesund umzustellen.

Um so mehr bin ich allerdings geschockt, dass der private TV-Sender Pro7 mit seiner Sendung “Galileo – 100 Sekunden” in einer Video-Podcast-Episode sogar behauptet, dass leichtes Übergewicht gesund sein soll – denn der Körper hätte mehr Reserven im Falle einer Infektion zur Verfügung und genau das soll lebensverlängernd wirken.

Allerdings halte ich die Langzeitstudie mit Quellenangabe als wesentlich glaubwürdiger – auch wenn sie knapp drei Jahre älter als die Podcast-Episode ist. Jeder sollte sich mit seiner Ernährung und Gesundheit beschäftigen, denn man lebt nur einmal. Auch wenn die Medizin sehr fortgeschritten ist, heilt sie noch lange nicht alle Wunden.

Fazit: Mit Übergewicht ist nicht zu spaßen, wenn einem sein Leben etwas wert ist.

Quellen: Bericht, Formel

Nebenwirkungen von Steroiden

Mittwoch, 16. September 2009

Steroide sind extrem gefährlich und zerstören den Körper. Das ist zwar eigentlich jedem bekannt, aber nicht jeder will es als Tatsache anerkennen oder wahrhaben.

Bodybuilder und andere Leistungssportler denken mindestens einmal im Leben über eine wichtige Entscheidung nach:

Stoffen oder nicht stoffen.

Auch ich habe oft darüber nachgedacht. Zu meinem Glück bin ich jedesmal hart gegenüber Steroiden und anderen Drogen geblieben und meine Haltung hat sich auch bisher dahingehend nicht geändert.

In meinem persönlichen Umfeld habe ich durch ständige Anwesenheit in Sportstudios auch mit Sportlern zu tun gehabt, die erstaunliche Erfolge mit diesen Hilfsmitteln erreicht haben – vor allem Gewichts- und Kraftzunahme in unglaublich kurzer Zeit. Darauf kann jeder Sportler einfach nur neidisch sein, denn die “Stoffer” erreichen innerhalb von wenigen Wochen oder Tagen das, was manche selbst in Jahren nicht erreicht haben. Da ist es natürlich schwer sauber zu bleiben, aber das ist auch andersherum betrachtet ein gutes Training für den Geist.

Gute Gründe sich gegen Steroide zu entscheiden sind einfach die möglichen Nebenwirkungen. Klar trifft es nicht jeden unbedingt beim ersten Mal oder macht einen direkt süchtig nach mehr, aber wenn, dann richtig.

In der Toilette hat mal neben mir jemand Blut gepinkelt und sein Kommentar lautete:

Egal, hauptsache ich sehe am Strand gut aus.

Sehr leichtsinnig, seine Organe nur wegen des Aussehens zu schrotten. Organversagen von Leber, Herz und Nieren sind aber nur einige der Nebenwirkungen. Rückbildung der Genitalien, Haarausfall und Akne gibt es oft gratis dazu.

Bevor sich jemand wirklich zum Mißbrauch von Steroiden entscheidet, sollte er sich ernsthaft informieren. Hier einige nicht zu verachtende Beispiele von Nebenwirkungen:

Durch das Verschieben des Hormongleichgewichts sind häufige Stimmungsschwankungen nicht ungewöhlich. Depression und Aggression im Wechsel sind ständige Begleiter.

Fazit: Finger weg!

Elektrische Energie aus Muskelkraft

Sonntag, 26. April 2009

Elektrische Energie wird immer wichtiger und ohne kann man sich ein Leben heute überhaupt gar nicht mehr vorstellen. Aber die Erzeugung von Energie ist selbst heutzutage noch immer problematisch. Es gibt immer mehr innovative Ideen wie man Solarkraft, Windkraft und sogar die Kraft des Meeres zur Gewinnung nutzt.

Doch wie sieht es im Bereich der Mikroelektronik aus? Auch portable Geräte wie Handys und Digitalkameras brauchen Energie, die bisher noch in Batterien, besser gesagt in Akkumulatoren gespeichert werden. Die Brennstoffzelle gibt es auch noch, wird aber bisher kaum im täglichen Gebrauch eingesetzt.

Wie wir alle wissen, funktioniert unser Gehirn und vor allem unsere Muskeln ebenfalls mit elektrischer Energie und Impulsen. Wenn wir uns bewegen, erzeugen wir auch eine Energie. Aber diese für technische Geräte zu benutzen war bisher nicht sinnvoll möglich. Auch immer wieder das Beispiel des Hamsters, der im Rad läuft, um eine Glühbirne oder gar ein Fernsehgerät zum Laufen zu kriegen existiert in unseren Vorstellungen.

Die Nanotechnologie liefert uns laut der American Chemical Society allerdings eine Möglichkeit, um genau eben diese biomechanische Energie umzuwandeln. Zwar ist diese Menge noch sehr gering im Bereich von ca. 0,1-0,15V, aber die Forschung ist da noch ganz am Anfang.

Tabletten statt Training?

Donnerstag, 14. August 2008

Muskeln können ohne Trainingsreize wachsen? Das glaubt kein Bodybuilder der Welt ernsthaft.

Nun sollen allerdings laut einem Artikel der Technology Review bestimmte Wirkstoffe es ermöglichen, den Muskeln vorzugaukeln, dass man trainiert hätte. Somit würde auch ein Wachstum stattfinden.