Langes Wochenende

Das war ein langes Trainingspausenwochenende (was für ein Wort). Das letzte Mal habe ich am Donnerstag trainiert. Samstag bin ich morgens aufgewacht und mir ging es nicht besonders gut. Also habe ich mich noch einmal aufs Ohr gelegt. Da mein Wochenende eh immer recht ausgebucht ist, habe ich mich entschlossen am Montag direkt nach der Arbeit zu gehen.

Die lange Pause hat sich wirklich bezahlt gemacht. Beim Bankdrücken konnte ich wieder etwas mehr auflegen und das ist für mich ein toller Erfolg.

An das Maximalgewicht für den Beinstrecker bin ich immer noch nicht angelangt, denn dreißig Wiederholungen habe ich geschafft, obwohl ich von Einheit zu Einheit immer erhöht habe. Deshalb habe ich einfach nochmals dreissig Kilogramm draufgepackt. Und siehe da, es gingen nur noch drei Wiederholungen. Ich will es aber auch nicht übertreiben und nehme dann einfach wie bisher jedesmal nur eine Scheibe mehr drauf bis nicht mehr geht.

Die Waden habe ich ganz zum Schluss gemacht. Das klappt bei mir ganz gut, denn ich brauche für den Rücken auch noch viel Kraft. Dann vom Rudern am Seilzug auf Frontziehen mit weitem Kurzhantelgriff umgestiegen. Mit dieser Übung komme ich bestens klar, weil man das Gewicht schön aus der Kraft herausziehen und auch wieder langsam bis zur völligen Entspannung ablassen kann. Ohne Aufstehen kann ich dann auch das Gewicht ändern, was auch noch Zeit spart, weil man sich nicht neu positionieren muss. Ich finde das viel sauberer als Rudern und werde das künftig bevorzugen.

An der Trizepsmaschine trainiere ich anders als es sein sollte. Statt richtig zu sitzen, also die Beine einzuklemmen und die Hände weit nach hinten, sitze ich vorgebeugt, die Füsse auf den Stützen und habe die Hände etwa in Hüfthöhe. So kann ich meine Arme beim Negativteil viel mehr beanspruchen und auch viel weniger abfälschen. Der Pump war gigantisch!

Beim Bizeps habe ich auch wieder die Kurzhanteln genommen. Leider waren die vierzehner und sechzehner belegt, so dass ich achtzehner genommen habe. Das war eine hervorragende Entscheidung, denn weniger wäre zu wenig gewesen. In der Pause hat sich wohl deutlich was an Kraft aufgebaut.

Die Waden sind auch bald wieder geplatzt. Nun habe ich einen sehr leichten Aufwärmsatz mit zwanzig Wiederholungen durchgeführt. Danach einen etwas schwereren und habe dann immer reduziert. Ganz zum Schluss habe ich dann ein Bein weggezogen, so dass das andere Bein dann das doppelte tragen musste. Bis zum endgültigen Muskelversagen habe ich das dann wiederholt.

Das Training macht immer noch sehr viel Spass und an Aufhören denke ich nicht einmal Ansatzweise! Leider hat diese Einheit siebenundsechzig Minuten gedauert, also mehr als eine Stunde. Dafür war die Intensität gut und ich habe viel Wasser verschwitzt.

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